Etwas anderer Musik gelauscht

Der Sagiverein Schindellegi besuchte auf seiner Reise das Klangmaschinenmuseum in Dürnten - ein wahres Erlebnis für die Ohren.

Normalerweise kreischt die Säge und es runzelt und knattert das Sägegatter in der Alten Säge in Schindellegi. Kürzlich aber besuchten die Vereinsmitglieder des Sagivereins Schindellegi das Klangmaschinenmuseum in Dürnten und lauschten der vertrauten Musik der mechanischen Musikinstrumente, was so gar nichts mit dem Kreischen einer Säge zu tun hat.

Hören und Sehen

Am Morgen, mit leichten Nebelschwaden und sonnigen Abschnitten, fuhr die ganze Schar über den Seedamm ins Zürcher Oberland nach Dürnten. Das kleine Dörfchen beherbergt seit einem Jahr eine bemerkenswerte Sammlung. Die permanente Ausstellung zeigt die gesamte Bandbreite der mechanischen Musikinstrumente und deren Entwicklung in den vergangenen Epochen. Die Faszination der Pappen- und Musikautomaten zeigt sich erst, wenn die Musikinstrumente auch gespielt werden. Der Museumsguide konnte so viele faszinierende Geschichten zu einzelnen Musikinstrumenten erzählen, da wurde es niemandem langweilig. Auch die Mechanik interessierte ungemein und manche Maschine wurde auch hinter oder unter dem Möbel begutachtet. Die Vereinsmitglieder nahmen auch die einmalige Gelegenheit wahr, wieder auf einer richtigen Rössli-Reitschule im Kreis herum zu fahren, dies mit der passenden Orgelmusik. Da fühlte man sich sofort wieder in die Kindheit versetzt. Nach einer kurzen Fahrt nach Gibswil wurden die Reisenden hervorragend verpflegt und konnten sich nach der interessanten Vorführung vom Morgen ein wenig entspannen.

Wanderung entlang der Jona

Wer kennt den Fluss Jona? Eigentlich war den Mitlgiedern des Sagivereins dieser Name nur von der Stadt Rapperwil-Jona geläufig. Das gleichnamige Flüsschen ist auf unserer Seite des Zürichsee weniger bekannt. Die Mitglieder des Sagivereins wanderten von Gibswil bis nach Wald dem Flusslauf der Jona entlang. Der kleine Fluss fliesst wild-romantisch und fast ohne Verbauungen einem kleinen bewaldeten Tal entlang. Wohlbehalten kamen alle Vereinsmitlgieder nach einer Stunde in Wald am Ziel an. Bei einem feinen Kaffee wurde auf den ereignisreichen Tag zurückgeblickt, bevor man sich auf die Heimreise machte.